Mittwoch, 25. August 2010

Aristoteles Weg zum Glück

Heute haben wir uns mit der von Aristoteles als idealen Weg zur Glückseligkeit identifizierten Lebensweise der Beobachtung beachäftigt.

Hierbei haben wir festgestellt, dass die Wege der Lust und der Ehre von den meisten Menschen zwar der beobachtenden Lebensweise vorgezogen werden, diese aber letzlich nicht die gleiche Ebene von Glückseligkeit bieten können. Während die Lust selbst immer auch als Mittel zur Glücklichkeit dient und die Ehre nie ohne andere Individuen erlangt werden kann, erfährt der Beobachtende durch den Akt des Denkens, welchen er jederzeit alleine und nur seiner selbst Willen in der Lage Glückseligkeit zu erlangen.

Einschränkend gesteht Aristoteles allerdings ein, dass eine beobachtender Lebensstil nur möglich ist, wenn die menschlichen Grundbedürfnisse erfüllt sind.

Hausaufgabe:

Lesen Sie den zweiten Aristoteles Text und beantworten Sie hierzu Aufgabe 1 und 2.

Donnerstag, 19. August 2010

Wunschlos Glücklich

In unserer ersten Stunde haben wir uns mit der antiken Vorstellung von Glückseligkeit, der Eudemonia beschäftigt. In der Antike war der Zustand der vollständigen Erfüllung und der Weg dorthin fest definiert. Durch das Wissen um die Kardinaltugenden (Plato/Sokrates) bzw durch deren freiwillige Befolgungen (Aristoteles) konnte ein Mensch vollständige Erfüllung erlangen. Später wurden einzelen dieser Kardinaltugenden herausgestellt und über die anderen Tugenden erhoben.